Martina Kuenz erkämpft EM-Bronze

Martina Kuenz freut sich über ihr 10. Edelmetall bei Großereignissen
Martina Kuenz freut sich über ihr 10. Edelmetall bei Großereignissen

Vom 19.–26. April fand die Ringer-Europameisterschaften für Männer und Frauen in Tirana/Albanien statt. Drei Sportler vom RSC Inzing vertraten Österreichs Farben bei dieser Europameisterschaft in der albanischen Hauptstadt.

In der Gewichtsklasse bis 76 kg bei den Frauen startete die Polizeisportlerin Martina Kuenz mit einem 5:0-Schultersieg gegen die belarussische EM-Dritte des Vorjahres Anastasiya Zimiankova ideal ins Turnier. Im Viertelfinale konnte sie die mehrfache U20-/U23-Europameisterin Elmira Yasin (TUR) ebenso mit 10:0 auf Schulter besiegen.

Im Halbfinale musste sie sich nach hartem Kampf der Titelverteidigerin Anastasiya Alpyeyeva (UKR) mit 0:6 Punkten geschlagen geben. Damit stand Martina im kleinen Finale um die Bronzemedaille bei der EM.

Im Kampf um Bronze ließ sie keinen Zweifel aufkommen, wer an diesem Tag die Matte als Siegerin verlassen würde. Mit einem souveränen 4:0 sicherte sie sich verdient Edelmetall – und wieder einmal einen Platz auf dem Podest.

 

Diese Medaille wiegt besonders schwer: Nach einer einjährigen verletzungsbedingten Pause kehrte Martina stärker denn je zurück. Ein Comeback, das Mut macht und ihre außergewöhnliche Mentalität unterstreicht.

Im Finale um Platz 3 hatte Martina Kuenz (Blau) alles im Griff
Im Finale um Platz 3 hatte Martina Kuenz (Blau) alles im Griff

In den Griechisch-römisch-Wettbewerbe startete – nach der verletzungsbedingten Absage von Daniel Gastl - ihr Vereinskollege Aker Schmid in der stark besetzten Gewichtsklasse bis 67kg. Dort traf er in der Quali-Runde auf den Schweizer Andreas Vetsch und musste eine unglücklichen 3:3-Punkteniederlage (letzte Wertung entscheidet) hinnehmen. Damit war das Turnier für den Heeressportler beendet und landete schlussendlich auf den 15. Platz.

Aker Schmid (Rot) hielt bei der EM seinen Kampf lange offen
Aker Schmid (Rot) hielt bei der EM seinen Kampf lange offen

Der dritte Athlet des RSC Inzing bei dieser EM war Benjamin Greil. Er musste bis 97 kg zum Auftakt eine Niederlage gegen Doppelolympiasieger Abdulrashid Sadulaev (UWW/RUS) hinnehmen. In der Hoffnungsrunde musste er sich nach engagiertem Start dem späteren U23-Europameister von 2024, Radu Lefter aus Moldawien nach Punkten geschlagen geben. Im Endklassement belegte Benjamin den 14. Rang.

Benjamin Greil (Rot) bei der EM im freien Stil
Benjamin Greil (Rot) bei der EM im freien Stil